Mietvertrag ordentliche kündigung bgb

Allerdings kann ein Wohnmietvertrag mit einer resolutiven Bedingung abgeschlossen werden – falls der Vermieter beispielsweise frühzeitig aus dem Ausland zurückkehren sollte. Bei Erfüllung einer solchen Bedingung gilt der Mietvertrag als für eine unbestimmte Laufzeit abgeschlossen, und der Vermieter kann den Vertrag “in der Regel” mit einer Frist von mindestens drei Monaten kündigen (gemäß den Bestimmungen der LOA 309 (4)). Darüber hinaus steht es den Parteien frei, sich auf besondere Kündigungsgründe zu einigen, wenn der Mietvertrag gegenstandder einer vom Vermieter genutzten Wohnung ist und der größte Teil davon vom Vermieter zur Verfügung steht (vgl. Nr. 272 (4) 3) der LOA). Die Kaution darf drei monatliche Mietzahlungen nicht überschreiten. Sie muss direkt auf ein Sparkonto mit Zinsen für solche Sparkonten und mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist eingezahlt werden. Mit Ausnahme von Zahlungsverzögerungen hat der Vermieter jedoch in der Regel eine Vorwarnung wegen Vertragsbruchs oder anderweitig zugerechteten Verhaltens zu leisten. Als Schutzmaßnahmen in Verträgen sowohl zu bestimmten als auch zu nicht näher bezeichneten Bedingungen kann der Mieter eine gültige Kündigung anfechten, wenn diese Kündigung dem Grundsatz des guten Glaubens zuwiderläuft (siehe auch Abschnitt 4.2. oben) *104 oder die Verlängerung des Mietvertrages um bis zu drei Jahre verlangen, wenn die Kündigung des Vertrages schwerwiegende negative Folgen für den Mieter oder seine Familie hätte (Härteklausel) *105 . Eine außerordentliche Kündigung des Mietverhältnisses ist möglich, wenn eine der Parteien gegen den Mietvertrag verstößt und der Fortbestand “inakzeptabel” ist. Dies ist z.

B. der Fall, wenn es große Mietrückstände (mehr als 2 Monate Miete) gibt. Die Kündigungsfrist für die “ordentliche Kündigung” kann zwischen drei und neun Monaten betragen (wenn der Mieter lange in den Räumlichkeiten gelebt hat). In Finnland können Vermieter einen Vertrag aus einer nicht näher bezeichneten Frist kündigen, die aus berechtigten Gründen begründet ist. Seit der Mietrechtsreform von 1995 erfüllt jedoch im Wesentlichen alle Gründe, einschließlich der Absicht, die Immobilie zu veräußern, das Erfordernis, die Gründe in der Bekanntmachung anzugeben, solange dies nicht gegen die gute Mietpraxis verstößt. *62 Der Vermieter kann den Vertrag auch kündigen, wenn er beabsichtigt, die Miete auf ein (sonst angemessenes) Niveau zu erhöhen, das für den sitzenden Mieter nicht akzeptabel ist.*63 Im letzteren Fall müssen gemäß den “Fairen Mietpraktiken”*64 die Verhandlungen über eine Mieterhöhung mindestens sechs Monate vor der beabsichtigten Erhöhung aufgenommen werden. Wenn Verhandlungen nicht zu einer Einigung führen, ist der Vermieter berechtigt, den Mietvertrag zu kündigen. Nach den angeführten Richtlinien ist es ratsam, in Verbindung mit der Kündigung den Mieter über das Mietniveau zu informieren, mit dem der Vertrag fortgesetzt werden könnte.

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